Buchautorin Zorn Nora


8. September 2011Kategorie Interview

Zorn Nora im Interview

Buchautorin Zorn Nora

Seit ein paar Wochen habe ich einige Ebooks für KINDLE-Reader geschrieben und bei Amazon veröffentlicht. Es gibt Ebooks von mir auch bei Xinxii und bei BookRix.

Buchideen :: Woher bekommen Sie Ihre Buchideen?

Aus Beobachtungen im normalen Alltag und aus meiner Biographie.

Zeitbedarf :: Wie viel Zeit erfordert das Schreiben der Erstfassung?

Das dauert nicht lange, denn das Buch geht mir lange davor im Kopf herum und der Text entwickelt sich sozusagen schon beim Nachdenken und Recherchieren. Wenn ich mich dann endlich hinsetze zum Schreiben, dann dauert das oft nur Stunden, höchstens eine Woche.
Das Überarbeiten dauert dann wesentlich länger und erfolgt in Etappen.

Motivation :: Was treibt Sie an zu schreiben?

Die Freude am Schreiben und der Wunsch, meine Gedanken, Ideen, Zielvorstellungen mit anderen zu teilen.

Recherche :: In welchen Medien recherchieren Sie am meisten?

In alten Briefen, Nachschlagewerken, alten Fotoalben, im Internet. Ich beobachte Menschen im Alltag, das ist ein reiches Feld für Schreib-Ideen.

Arbeitsumgebung :: Wie sieht Ihr Schreibtisch aus?

In der akuten Phase des Schreibens? Ziemlich chaotisch, aber mit Blick ins Grüne.

Tagesablauf :: Zu welcher Uhrzeit schreiben Sie am liebsten?

Nachts oder am späten Nachmittag

Selfpublishing :: Worin liegen die größten Vor- und Nachteile?

Ich versuche gerade, das nach und nach herauszufinden.

Den größten Vorteil entdeckte ich gerade vor einigen Tagen. Ich lag krank im Bett, wollte etwas lesen und fand die Bücher zu schwer und die Zeitungen zu umfangreich, zu unhandlich. Da erinnerte ich mich an den KINDLE-Reader, den mir mein Sohn vor Jahren geschenkt und den ich kaum benutzt hatte. Ich habe so viele angelesene und ungelesene Print-Ausgaben von lesenswerten Büchern, damit kann ich mich noch Jahre beschäftigen und brauche keine „unwirklichen“ Bücher, sagte ich damals zu ihm.. Meine vielen Bücher hatten mir bei meinem kürzlichen Umzug von einem großen Haus in eine Wohnung große Unterbringungs-Probleme bereitet.

Deshalb bestellte ich zum ersten Mal direkt von dem Ebook-Reader aus zwei Bücher, die innerhalb von Minuten auf dem KINDLE waren. Ich konnte sofort anfangen zu lesen. Das Gerät ist leichter als ein Buch und gut in der Hand zu halten. Man kann rauf- und runterscrollen, vor- und zurückblättern, sogar Notizen machen. Ich war entzückt von den Vorzügen dieser Art, Texte zu lesen. Die bestellten Bücher kamen auf für mich geheimnisvolle Weise in das Lesegerät – ein wirkliches technisches Wunder. Die bestellten Ebooks waren glücklicherweise auch lesenswert und spannend ….

Marketing :: Nutzen Sie die Social Media Seiten und wenn ja, welche?

Auch hier bin ich Neuling und tapse wie ein junger Hund durch die Landschaft. Die vielen
Angebote der Kommunikation bei Facebook und in anderen Portalen verwirren mich momentan mehr, als sie mir helfen.
Ich bin ein Mensch, der Konzentration und Stille braucht, um die Dinge reifen zu lassen.
Zu viel Kommunikation bringt mir keinen Nutzen.

Genre :: Welche Buchgenres lesen Sie bevorzugt selber?

Klassiker, Biographien und Historische Romane und Bücher über Pflanzen und Naturheilkunde, auch spannende Dokumentationen und Reiseberichte.

Auch humoristische Bücher lese ich sehr gerne von Zeit zu Zeit.

Wofür ich keine Zeit verschwende? Obwohl ich mich für übersinnliche Phänomene interessiere, lese ich nicht gerne Vampirgeschichten, Horror, Fantasy. Sorry liebe Autoren dieser Genres. Das ist nun mal so. Man hat so seine Vorlieben und Abneigungen. Vielleicht bin ich einfach ein schreckhafter Mensch.

Tipps :: Wie vereinbart sich Ihre Autorentätigkeit mit der Familie?

Nicht sehr gut. Auf jeden Fall ist es schwierig, innerhalb des familiären Alltags die nötige Konzentration und Rückzugsmöglichkeit zu finden.
Bei mir ist das jetzt besser, aber auch daran muss ich mich erst noch gewöhnen.

 

 

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Eine Reaktion zu “Buchautorin Zorn Nora”

  1. Zorn Noraam 8. September 2011 um 18:29 Uhr

    Sorry, auf die Frage nach „Self-Publishing“ habe ich mich hinreißen lassen, ein Loblied auf das Ebook an sich zu singen.

    Die Frage zum Self-Publishing möchte ich wie folgt beantworten:
    Man kann es vergleichen mit dem Schreiben eines Briefes, den man zur Post bringt – oder einer Email, die man bequem von zu Hause aus direkt zum Empfänger schicken kann.
    Warum soll man bei Verlagen und Lektoren Klinken putzen, wenn man seine Texte eigenständig und zu jeder passenden Zeit veröffentlichen kann? Wenn dann die Leser der Ebooks genau so bequem ihre Bücher kaufen und sofort auf dem PC oder dem Lesegerät lesen können, dann ist doch allen gedient, oder?
    Nach meinem Umzug kann ich nun aus Erfahrung noch hinzufügen: Die Leser sparen in ZukunftBücher-Regale und damit Platz in der Wohnung und werden dank Ebooks trotzdem nicht zu „Nicht-Lesern“.

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