Buchautorin Sabalat Tina


11. Oktober 2011Kategorie Interview

Sabalat Tina im Interview

Buchautorin Sabalat Tina

Buchideen :: Woher bekommen Sie Ihre Buchideen?

Was nicht ich, sondern befreundete Leser mal festgestellt haben: Ich neige dazu, „kleine Mädchen zu quälen“. Das ist wohlweißlich nicht meine Antwort auf diese Frage, aber ich tendiere definitiv zu weiblichen Hauptpersonen, die dann mit diversen Herausforderungen konfrontiert werden – ohne, dass jemals eine gestorben wäre, wohlgemerkt. Bis jetzt zumindest nicht, aber ich arbeite daran.

Zeitbedarf :: Wie viel Zeit erfordert das Schreiben der Erstfassung?

Schreiben geht schnell, kürzen dauert (gefühlt!) ewig und ist bislang meine größte Herausforderung.

Motivation :: Was treibt Sie an zu schreiben?

Ich erzähle gern Geschichten, mehr steckt nicht hinter meinem Drang zu Schreiben. Wahrscheinlich ein Überschuss an Phantasie, der sich irgendwie seinen Weg ins Freie bahnt ….

Recherche :: In welchen Medien recherchieren Sie am meisten?

Die meisten meiner Geschichten kommen ohne große Recherche aus, daher kann ich mich hier weitestgehend auf das Internet verlassen. Wenn ich Orte oder Städte beschreibe, versuche ich solche auszuwählen, die ich selbst erlebt habe, ich ziehe dann auch gern private Fotos heran. Für einen Text plane ich einen Besuch der Protagonisten in den Vatikanischen Archiven – ich fürchte, in diesem Fall werde ich wohl keine Vor-Ort-Recherche machen können … 😉

Arbeitsumgebung :: Wo schreiben Sie am liebsten?

Zum Schreiben brauche ich nicht mehr als einen Computer, auch das Wo ist mir relativ egal. Worauf ich mittlerweile viel mehr Wert lege ist, mithilfe meines eReaders Texte immer & überall korrekturlesen und mit Anmerkungen versehen zu können: Ist gut gegen Textblindheit, weil man doch irgendwie das Medium wechselt und ermöglicht das sinnvolle Nutzen von Pausen, Bahnfahrten etc.!

Tagesablauf :: Zu welcher Uhrzeit schreiben Sie am liebsten?

Mir bleibt aus beruflichen Gründen nur der Abend und das Wochenende, aber das ist okay! Hier eine Stunde, da eine halbe – und wenn man sich seine eigenen Texte als Bettlektüre mitnimmt, kann man auch da noch ein wenig Korrektur lesen …

Selfpublishing :: Worin liegen die größten Vor- und Nachteile?

Vermarkte ich mein Buch selbst, habe ich Einfluss auf das gesamte Werk, vom Cover bis zum Text. Das mag auf der einen Seite ein Nachteil sein, weil die Leistung einer Einzelperson nicht Ergebnisse auf dem Niveau eines Profi-Teams liefern kann, auf der anderen Seite kann ich eben selbst entscheiden – und ich bin schnell, beim Erstellen ebenso wie bei Änderungen.

Marketing :: Nutzen Sie die Social Media Seiten und wenn ja, welche?

Das Thema Marketing habe ich bislang aus Zeitgründen stark vernachlässigt – ich versuche erst einmal, einen Text zu erschaffen, den es sich zu bewerben lohnt! Ich bin Mitglied bei zwei oder drei Schreib-Portalen im Internet und habe für mein Erstlingswerk eine kleine Facebook-Seite aufgesetzt; damit erschöpfen sich meine Marketing-Aktivitäten. Erstaunlicherweise verkauft sich das Werk trotzdem so, dass ich mich als „zufrieden“ bezeichnen würde.

Genre :: Welche Buchgenres lesen Sie bevorzugt selber?

Ich lese am liebsten Krimis & Thriller, habe mich selbst aber noch nie in diesen Genres versucht. Meine eigenen Werke haben immer einen gewissen, wenn auch meist eher kleinen Fantasy-Aspekt (oder einen Hauch Unrealismus?), den ich aber nur schreiben, nicht selber lesen kann – außer der berühmten grünen Box mit „der Herr der Ringe“ befindet sich kein einziges Fantasy-Werk in meinem Bücherschrank.

Tipps :: Auf welcher Webplattform verkaufen Sie die meisten Bücher?

Amazon & iTunes-Store!

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