Buchautorin Klee Vera


6. August 2011Kategorie Interview

Klee Vera im Interview

Buchautor Klee Vera

Buchideen :: Woher bekommen Sie Ihre Buchideen?

Man sagt, das alltägliche, wahre Leben schreibe die interessantesten Geschichten. So ist es wirklich. Ich beobachte die Menschen um mich herum, speichere alle seltsamen Begebenheiten und rufe sie bei Bedarf ab. Meine eigene, weitreichende Fantasie rundet die Geschichten dann ab.

Zeitbedarf :: Wie umfangreich gestalten sich lektorieren und korrekturlesen?

Das ist manchmal zeitaufwendiger als das Schreiben selbst. Denn jedes fertig niedergeschriebene Kapitel wird mehrfach korrekturgelesen. Einen Lektor kann man sich als Self-Publisher kaum leisten, bzw. der Gewinn eines veröffentlichten Buches ist meist niedriger als die Kosten für einen Lektor. Ob der Autor bereit ist, das zu investieren? Es würde sich für den Text auf jeden Fall lohnen. In einem renommierten Verlag ist das Lektorat inklusive, dafür erhält man natürlich nicht so hohe Tantiemen. Es ist immer empfehlenswert, die eigenen Geschichten von jemandem mit dem Gespür für Sprache gegenlesen zu lassen.

Motivation :: Versuchen Sie mit Ihren Büchern Geld zu verdienen?

Auf jeden Fall. Jeder, der arbeitet möchte am Ende des Monats gerne Geld auf seinem Konto sehen. Oder arbeiten Sie ohne Entlohnung? Auch Autoren möchten ihre Familie ernähren können. Leider schaffen das nur ungefähr 3 % aller Schriftsteller in Deutschland. Für die meisten Autoren ist das Schreiben und Veröffentlichen nur ein Hobby mit minimalem Entgelt, von dem man nicht einen Monat leben könnte.

Recherche :: In welchen Medien recherchieren Sie am meisten?

Je nach Thema recherchiere ich in Bibliotheken und im Internet. Manchmal befrage ich Spezialisten persönlich, um einen genauen Eindruck zu erhalten.

Arbeitsumgebung :: Wo schreiben Sie am liebsten?

Die meisten Seiten verfasse ich zu Hause auf meinem Laptop; ab und an auch noch mit dem Kugelschreiber auf einem Blatt Papier, vorzugsweise in Cafés, was aber relativ selten vorkommt. Außerdem schreibe ich gern Anfänge und Ideen per Hand in meiner „Kreativen Schreibwerkstatt“ in Aachen.

Tagesablauf :: Zu welcher Uhrzeit schreiben Sie am liebsten?

Morgens zwischen 08.00 und 12.00 Uhr sowie am Wochenende ab 07.00 Uhr, wenn alles so schön still ist.

Selfpublishing :: Worin liegen die größten Vor- und Nachteile?

Die Vorteile liegen bei den größeren Verdienstmöglichkeiten für den Autor. Die Nachteile darin, dass man alles, aber auch alles selbst machen muss. Von der Covergestaltung über das Layout bis hin zum Marketing. In einem Verlag gibt es dafür mehrere Mitarbeiter, ein Independent-Autor muss wie in einer Selbstständigkeit alles von a-z selbst machen. Der Zeitaufwand ist sehr, sehr groß. Lieber würde ich mehr schreiben.

Marketing :: Nutzen Sie die Social Media Seiten und wenn ja, welche?

Ich nutze Facebook, Twitter & noch einige Seiten mehr, um auf meine Werke aufmerksam zu machen. Das gehört heutzutage zum Marketing.

Genre :: Welche Buchgenres lesen Sie bevorzugt selber?

Am Liebsten lese ich Kurzgeschichten auf meinem Tablet-PC. Im Urlaub lese ich gerne Tatsachenberichte und wahre Begebenheiten.

Tipps :: Wie vereinbart sich Ihre Autorentätigkeit mit der Familie?

Mittlerweile sehr gut, meine Familie hat sich mit meiner Schriftstellerei abgefunden, was anfangs mit Überzeugungsarbeit von Nöten war.

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