Buchautor Passarge Sven


13. Dezember 2011Kategorie Interview

Passarge Sven im Interview

Buchautor Passarge Sven

Buchideen :: Woher bekommen Sie Ihre Buchideen?

Das ist sehr unterschiedlich. Wenn ich in der Fantasy Ecke schreibe, nutze ich manchmal Fragmente von Träumen, die mich wieder auf andere Ideen bringen und so führt eines zum anderen. Schreibe ich hingegen aus der „echten“ Welt heraus, so sind es die vielen kleinen Erlebnisse des Alltags, die ich überspitze oder entsprechend anpasse, so entstehen die Ideen auch oftmals erst beim Schreiben selber und wachsen dann nach und nach.

Zeitbedarf :: Wie viel Zeit erfordert das Schreiben der Erstfassung?

Es kann durchaus mal ein Jahr ins Land gehen bis ich einen Titel fertig habe. Ich schreibe gerne mit Stift und Papier und neben dem Zeitmangel durch Beruf und Privatleben, fange ich lieber mit einem neuen Titel an, ehe ich den fertiggestellten digitalisiere. Aber da dies sehr zeitaufwendig ist, nutze ich mittlerweile eigentlich nur noch mein Netbook. Zeit geht dennoch gut ins Land, da ich ja leider nicht hauptberuflich schreibe, sondern das „nebenbei“ unterbringen muss.

Motivation :: Was treibt Sie an zu schreiben?

Ich möchte Geschichten erzählen. Ich habe so viele verschiedene Geschichten im Kopf und schon geschrieben und nun möchte ich, nachdem ich denn alles mal abgetippt oder neu geschrieben habe, dies auch den Menschen zugänglich machen. Der Weg über den selbstverlag bzw. eBooks scheint mir hier ein sehr guter und ich bin froh diesen Schritt gegangen zu sein.

Recherche :: In welchen Medien recherchieren Sie am meisten?

Das Medium in dem ich die meisten und nahezu einzigen Recherchen betreibe, wäre wohl das Leben an sich. Bisher war eine tiefer gehende Recherche noch nicht notwendig. Für Kleinigkeiten bemühe ich das Internet.

Arbeitsumgebung :: Wo schreiben Sie am liebsten?

Ich bin ein „Küchen-Mensch“, zudem habe ich in der Küche einfach die schönste Aussicht und die Kanne Tee steht nie weit weg.

Tagesablauf :: Zu welcher Uhrzeit schreiben Sie am liebsten?

Sobald es dämmert beginnt eigentlich meine kreative Phase des Tages, daher bin ich ab Herbst auch immer wesentlich aktiver, als ich es beispielsweise im Sommer bin. Irgendwie sagt mir die Behaglichkeit der Dunkelheit zu und treibt mich zu schreiben. Doch da es Abends die Zeit leider nicht immer zulässt, arbeite ich morgens vor der Arbeit regelmäßig an meinen Büchern, zumindest nach dem ersten Kaffee kann es losgehen.

Selfpublishing :: Worin liegen die größten Vor- und Nachteile?

Ich finde Selfpublishing ist ein guter Weg, sein Werk günstig anzubieten und dabei komplett eigenständig zu bleiben. Ich möchte nicht, dass für jemanden der Preis eine Hürde ist. Gerade bei eBooks kann man den Preis sehr gering halten, sobald man einen Verlag hat, was sicherlich diverse Vorteile mit sich bringt, muss der Preis aber angehoben werden. Der größte Nachteil liegt für mich aber darin, dass es sehr schwer ist, alleine Werbung für seine Werke zu machen und man eben für jede Kleinigkeit selber verantwortlich ist und sich kümmern muss. Freiheit hat halt seinen Preis.

Marketing :: Nutzen Sie die Social Media Seiten und wenn ja, welche?

Man hat quasi gar keine andere Möglichkeit als das zu tun. Über Facebook habe ich mir eine Autoren Seite eingerichtet, wer dort auf gefällt mir klickt, bekommt immer Neuigkeiten angezeigt, wenn sich etwas auf meinem Blog geändert hat. Über Twitter bin ich unter SPassarge auch angemeldet, auch bei Google+ bin ich zu finden und ich überlege in Zukunft auch Youtube irgendwie einzubinden um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Genre :: In welchen Genres veröffentlichen Sie Bücher bzw eBooks?

Da kann und will ich mich nicht festlegen. Ich habe bisher einen Fantasy Roman veröffentlicht (Aiurs Reise beginnt – Der Weltenkampfzyklus Band 1) und einen Roman, zu dem mir kein rechtes Genre einfällt und den ich einfach als Belletristik/Literatur allgemein beziechnen würde (Memento).

Tipps :: Welchen Ratschlag möchten Sie einem neuen Autor mitgeben?

Nicht aufgeben, an sich glauben und sich entwickeln. Irgendwo gibt es sicher einen Menschen der deine/Ihre Geschichten hören möchte und sich daran erfreut und wenn es einen Menschen gibt, war es das Schreiben wert, es müssen nicht immer Millionen Leser sein, auch wenn das natürlich schön wäre. Außerdem sollte man stetig dabei bleiben und sich die Zeit nehmen zu schreiben! Mittlerweile reserviere ich dafür jeden Morgen eine halbe oder sogar eine Stunde vor der Arbeit. So weiß ich, dass ich meine Bücher täglich ein kleines Stückchen weiter bringe.

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Eine Reaktion zu “Buchautor Passarge Sven”

  1. Steffenam 6. Januar 2012 um 20:53 Uhr

    Auf meinem Iphone sieht dein Blog irgendwie seltsam aus.

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