Buchautor Karius KarlHeinz


6. August 2011Kategorie Interview

Karius KarlHeinz im Interview

Buchautor Karius Karl-Heinz

Buchideen :: Woher bekommen Sie Ihre Buchideen?

Vergib mir, Fjodor Michailowitsch Dostojewskij! Steh mir bei, Oscar Wilde! Verhandle mit mir über die Rechte, Steven Spielberg!

Wahrheitsgemäß gebe ich hier aus freien Stücken zu Protokoll, dass ich im Lehrberuf Schriftsteller noch nicht einmal über die Mittlere Reife verfüge. Als einfacher Ehemann, dreifacher Vater und achtfacher Großvater repräsentiere ich gleich mehrere soziale Randgruppen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich als Werbeberater mehrfach der Massen-Manipulation und als Fan des Karlsruher Sport-Clubs immer wieder der sportlichen Instinktlosigkeit bezichtigt wurde. Diese Rahmenbedingungen prägen unvermeidlich mein literarisches Schaffen.

Ich muss mich ranhalten. Mit 76 Jahren spiele ich bereits in der Verlängerung. Nicht sehr beruhigend, dass Udo Jürgens auch nicht jünger ist.

An allem ist letztlich Bill Gates schuld. Die verbalen Untaten, mit denen ich meine Leser verunsichere, wären in früheren Jahren garantiert final in meinem Papierkorb gelandet. Allein schon deshalb, weil meine Handschrift bereits kurz nach der Realisation weder für Graphologie-Experten noch für mich zu dechiffrieren ist.

Aber dann mutierte ich zum Silver Surfer. Dass ich einige Produkte meiner privaten Werkbank harmlos auf meiner Homepage recycelte, führte zu einem Online-Exodus der unheimlichen dritten Art. Erstaunlich viele meiner verbalen Bedenklichkeiten machten sich selbstständig oder wurden adoptiert und googeln inzwischen mit einer Eigendynamik, die an Dschingis Khan erinnert, wild durchs World Wide Web. Falls sie Ihnen beim interaktiven Echtzeit-Herumstochern in der Informationssuppe irgendwo begegnen sollten, grüßen Sie sie bitte von mir. Irgendwo? Es läppert sich
Heute morgen rückte Google mich als Autor mit den Produkten meiner Werkbank unter “ WortHupferl“ 620 000 mal in den Blickpunkt.
Bescheidenheit, verlass mich nicht! Die Google-Schubladen, in denen ich mich wiederfinde, klemmen alle ein bisschen: Aphorismen? Es war nie meine Absicht, Oscar Wilde zu nahe zu treten. Große Jungs wie er ziehen einsam ihre Kreise in der Champions League der Aphoristiker.

Gedankensplitter? Hier stört mich die Spreißelgefahr. Ich möchte niemanden verletzen.

Zitate? Dazu fühle ich mich nicht tot genug.

WortHupferl? Könnte passen. Klingt erfreulich pathosfrei, hat kein weltrettendes Anliegen und gefällt meiner Frau. In 50 Ehejahren hatte sie häufig Recht. Ihr Wort war mir Hupferl!

Und so kam es zu 3 WortHupferl- Büchern, die Sie heute im Buchhandel oder direkt in meinem Eigenverlag www.worthupferl-verlag.de erhalten:

  • KarlHeinz Karius “ Jedes Kalenderblatt ist ein Wertpapier, dessen Kurs wir selbst bestimmen“
  • KarlHeinz Karius “ Träume gehen nie in Rente“
  • KarlHeinz Karius “ Liebe das Leben- und die Zukunft umarmt dich!“

Zeitbedarf  :: Wie lange dauert es bei Ihnen von der Idee bis zum fertigen Buch?

In den vergangenen drei Jahren erhupferlte ich textlich 3 Bücher. Bei der gestalterischen Umsetzung half mir sehr das bewährte Team meiner Werbeagentur unter der liebevollen Layout-Regie von Gitta Munske und das herzerfrischende Miteinander mit der Illustratorin Ursula Bachmann.

Motivatione :: Versuchen Sie mit Ihren Büchern Geld zu verdienen?

Ich habe kein Talent, Autos oder Maultaschen zu produzieren. Es sieht aber so aus, als ob ich mit meinen WortHupferln einigen Menschen ab und zu Freude bereite oder/und sie zum Nachdenken oder Schmunzeln bringe( Am besten beides!).Es freut mich sehr, dass der Kreis der WortHupferl-Freunde erkennbar wächst. Ich erwarte von meinen Büchern keinen exzessiven Reichtum, möchte aber damit kein Geld verlieren.

Recherche :: In welchen Medien recherchieren Sie am meisten?

In meinem Hinterkopf. Nicht immer bin ich mit ihm zufrieden.

Arbeitsumgebunge :: Wo schreiben Sie am liebsten?

Zu Hause. Zum Schreibtisch verweigere ich die Aussage.

Tagesablaufe :: Zu welcher Uhrzeit schreiben Sie am liebsten?

Rund um die Uhr. Möglichst alleine, im Versuch mit meinem Computer im Frieden zu leben.

Selfpublishinge :: Warum vermarkten Sie Ihr Buch im Eigenverlag?

Ich konnte 50 Jahre lang die Chance nutzen, gemeinsam mit dem Team meiner Werbeagentur viele Unternehmen in völlig interschiedlichen Märkten in Deutschland und der Schweiz auf ihrem Erfolgsweg zu begleiten.

Es macht mir unglaublich Spaß, nun meine WortHupferl als kleine, feine Marke Schritt für Schritt offensiv in einer eigenen Marktnische zu etablieren. Über den WortHupferl-Countdown berichtete http://www.positiv-magazin.de/?p=15202

Marketinge :: Nutzen Sie die Social Media Seiten und wenn ja, welche?

MITEINANDER war schon immer meine liebste Strategie: siehe www.connection-network.de. Die social media-Wunderwelten eröffnen dazu faszinierende Möglichkeiten wie nie zuvor. So freue ich mich sehr über das so lebhafte gemeinsame Hupferln auf meiner WortHupferlwiese.

Mein “ WortHupferl des Tages“ (www.worthupferl-verlag.de) ist als aktueller Willkommens-Gruß inzwischen zu Hause auf den Homepages vieler Communities, Portalen und Blogs und das WortHupferl-Netzwerk wächstzu meiner großen Freude rasant weiter

Genre Welche Buchgenres lesen Sie bevorzugt selber?

Aphorismen / Geschenkbücher – Zuviele, um sie hier aufzuführen. Von Montaigne bis Twain – Philosophen , denen ich folgen kann.

Tipps :: Wie vereinbart sich Ihre Autorentätigkeit mit der Familie?

Nur Mut! Diese Motivation gilt in meinem Fall auch für den Dialog mit der Ehefrau zum Zeitaspekt des Synchron-Hupferlns als Autor/Verleger.

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